Heute können wir sagen, dass wir in der Aufmerksamkeitsökonomie arbeiten. Es geht darum, die Aufmerksamkeit der Menschen zu gewinnen und unsere Botschaften in den E-Mail-Postfächern, die täglich mit Hunderten von E-Mails gesättigt sind, hervorzuheben.
Wenn wir die Aufmerksamkeit des Empfängers gewinnen und ihn dazu bringen, die Nachricht zu lesen und die von uns gewünschte Aktion auszuführen, d. h. zu klicken, können wir sagen, dass die Aufgabe, die wir der E-Mail anvertraut haben, erfüllt wurde.
Mehrere Studien weisen darauf hin, dass niedrige Klickraten beim E-Mail-Marketing die größte Herausforderung für Vermarkter darstellen.
Wenn Sie Ihre Klickrate verbessern möchten, empfehlen wir Ihnen, die folgenden 7 Maßnahmen zu beachten und sie so bald wie möglich umzusetzen:
1. Aufforderungen zum Handeln
Eine Handlungsaufforderung ist definiert als jede Art von Bild und Text, die eine Person dazu bringt, das zu tun, was Sie von ihr wollen. Das heißt, er löst eine gewünschte Handlung aus.
Um Ihren Aufruf zum Handeln zu formulieren, sollten Sie die folgenden Fragen zufriedenstellend beantworten können: Welchen Nutzen hat die Zielgruppe wirklich? Warum sollte sie jetzt reagieren?
2. Segmentierung der Liste
Die Segmentierung Ihrer Liste ist eine der wirksamsten Maßnahmen, um nicht nur Ihre Klickrate zu erhöhen, sondern auch Ihre Gesamtergebnisse zu verbessern. Warum funktioniert das? Weil Sie damit relevantere Nachrichten an Ihre Abonnenten senden können.
Stellen Sie sich vor, Sie betreiben eine Personalvermittlungsagentur und haben zwei Arten von Kunden: Arbeitgeber und Arbeitssuchende.
Wenn Sie die gleiche Nachricht per E-Mail an beide Gruppen senden, sollten Sie natürlich Informationen weglassen, die für beide Gruppen nicht relevant sind. Wenn Sie dies nicht tun, werden die Ergebnisse, einschließlich der Klickrate, verarmt.
Wenn Sie jedoch zwei Nachrichten senden, die jeweils speziell für Arbeitgeber und Arbeitnehmer konzipiert sind, können Sie viel relevantere und wertvollere Informationen liefern. Und Ihre Klickrate wird sich erhöhen.
3. Nachrichten personalisieren
Wenn wir an die Personalisierung von Nachrichten denken, fällt den meisten von uns als Erstes der Name des Empfängers in der Betreffzeile ein.
Das ist ein guter Anfang, aber die Personalisierung geht noch viel weiter. Andere Möglichkeiten sind dynamische Inhalte oder die Verwendung anderer Informationen - Berufsbezeichnung, Postleitzahl oder Kaufhistorie - zur Erstellung einer personalisierten Nachricht.
Je nach den Merkmalen Ihrer Liste und der Art und Weise, wie Sie die Technik anwenden, kann jede dieser Personalisierungsmethoden die Klickraten erheblich steigern.
4. Testen und Optimieren
Es gibt noch weitere Faktoren, die die Klickrate Ihrer Nachrichten beeinflussen:
- Wie lang sind Ihre E-Mails - 100 Wörter? 1.000 Wörter?
- Welche Art von Inhalten enthalten sie: Fotos, Artikel, Karikaturen?
- Welches Format haben Ihre Nachrichten: Text oder HTML?
Wir gehen davon aus, dass Sie die Idee verstanden haben. Es gibt Hunderte von Taktiken, die Sie ausprobieren könnten. Einige werden sich auf Ihre Klickrate auswirken, aber Sie müssen einige A/B-Tests durchführen, um das herauszufinden.
5. Kampagnenauslöser verwenden
Zu den Kampagnenauslösern gehören Autoresponder, Bestätigungs-, Willkommens- und Transaktionsnachrichten.
Diese Art von Nachrichten hat in der Regel eine ungewöhnlich hohe Interaktionsrate und auch eine hohe Durchklickrate. Sie werden ausgelöst, wenn ein potenzieller Kunde an Ihrem Unternehmen interessiert ist.
Aus diesem Grund und weil sie sehr zielgerichtet sind, funktionieren diese Mailings sehr gut.
6. Fügen Sie Follow-Links auf sozialen Medien ein
Die Einbindung von Social-Media-Symbolen erhöht die Klickrate von Nachrichten. Studien zeigen, dass diese um bis zu 160% (2,4 bis 6,2%) steigen kann, verglichen mit einer Nachricht, die keine Symbole enthält.
7. Verwendung von Videos
Warum sollten Sie Videos in Ihrem E-Mail-Marketing einsetzen?
Denn sie kann die Öffnungsrate um 19% und die Klickrate um über 50% erhöhen. Die Platzierung der Video-Wiedergabetaste über einem statischen Bild ist der einfachste und effektivste Weg, um auf Inhalte zu verlinken, die auf Websites wie YouTube oder Vimeo gehostet werden.
Eine weitere Alternative besteht darin, das Video in die Nachricht "einzubetten". Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Anbieter von E-Mail-Konten die Videowiedergabe direkt im Posteingang nicht unterstützen, was sich nachteilig auf die Zustellungsleistung auswirken kann.
Wenn Sie diese Schritte befolgen und eine ständige Evaluierungs- und Optimierungsstrategie verfolgen, werden Sie eine deutliche Steigerung der Klickrate Ihrer E-Mail-Marketingkampagnen feststellen.




