Als Nächstes klären wir die "7 Missverständnisse über die Zustellbarkeit im E-Mail-Marketing", die viele Marketer immer noch falsch verstehen.
1. es macht mir nichts aus, als Spam markiert zu werden, ich kann immer weiter Nachrichten senden.
Wenn Menschen Ihre E-Mails als Spam bezeichnen, liegt das in der Regel daran, dass sie in dem, was Sie ihnen schicken, keinen Nutzen sehen oder sich überfordert fühlen. Manche Nutzer markieren E-Mails sogar als Spam, um sie schnell wieder abzubestellen. Wenn Sie diesen Kontakten weiterhin E-Mails schicken, kann das dem Ruf Ihrer Marke ernsthaft schaden, was sich in einem Vertrauensverlust und Umsatzeinbußen niederschlägt.
Darüber hinaus sind Internet Service Provider (ISPs) wie Gmail, Yahoo und Outlook streng mit Konten, die viele Spam-Beschwerden erhalten. Wussten Sie, dass diese drei Provider etwa 80% der weltweiten E-Mail-Adressen verwalten?
Ein Verstoß gegen diese Regeln könnte Sie von einem großen Teil der potenziellen Kunden ausschließen, was zu finanziellen Verlusten führen und die Glaubwürdigkeit Ihrer Marke beschädigen könnte.
2. Die Abonnenten lesen und verstehen meine Datenschutzbestimmungen
Eine Datenschutzrichtlinie ist zwar wichtig, aber es ist unrealistisch zu erwarten, dass alle Ihre Abonnenten sie lesen.
Studien zeigen, dass etwa 90% der Nutzer dazu neigen, die Datenschutzbestimmungen nicht zu lesen.
Daher ist es wichtig, dass Sie auf jedem Formular klarstellen, wie Sie die Daten verwenden werden. Seien Sie transparent, was Sie mit den Daten tun werden, und machen Sie dies auch in Ihren E-Mails deutlich.
3. Durch die Nutzung eines externen Anbieters sind meine IP und meine Marke geschützt.
Internetdienstanbieter können zwischen dem sendenden Anbieter (Ihrer E-Mail-Marketingplattform) und dem Unternehmen hinter dem Inhalt (Ihrer Marke) unterscheiden.
Wenn der externe Anbieter einen schlechten Ruf hat, kann sich dies direkt auf die Zustellbarkeit und den Ruf Ihrer Marke und Ihres geistigen Eigentums auswirken.
Daher sind Sie nicht vor Strafen gefeit, wenn Ihr Anbieter fragwürdige Praktiken anwendet. Wählen Sie eine zuverlässige E-Mail-Marketing-Plattform, um den Ruf Ihrer Marke zu schützen.
4. Investitionen in Anzeigen bei ISPs verbessern die Zustellbarkeit.
Es besteht kein Zusammenhang zwischen Werbeinvestitionen und Zustellbarkeitsraten.
Ausgaben für Google Ads oder soziale Medien erhöhen nicht Ihre Chancen, Posteingänge in Google Mail zu erreichen.
Wenn Ihre E-Mails nicht die Zustimmung der Empfänger respektieren, werden sie wahrscheinlich als Spam markiert, unabhängig davon, wie viel Geld für Werbung ausgegeben wurde.
Die einzige Möglichkeit, hohe Zustellbarkeitsraten zu erzielen, besteht darin, relevante und wertvolle Inhalte an Ihre Zielgruppe zu senden.
5. Es ist nicht illegal, also kann ich es tun
Es ist zwar nicht illegal, Kontaktlisten zu kaufen oder E-Mails an Personen zu senden, die ihre Zustimmung nicht gegeben haben, doch ist dies keine nachhaltige Strategie.
E-Mail-Marketing basiert auf Vertrauen, und die Nutzer schätzen ihre Privatsphäre. Sie mit unerwünschten E-Mails zu überschwemmen, führt schnell dazu, dass sie als Spam eingestuft werden.
Behandeln Sie Ihre Abonnenten mit Respekt, indem Sie nur relevante und erwünschte Inhalte versenden, um sie langfristig zu binden und die Interaktionsrate zu erhöhen.
6. Internetanbieter können mich nicht sperren, weil meine Marke bekannt ist.
Internetanbieter bewerten die Qualität von E-Mails auf der Grundlage von Nutzer-Feedback und Interaktion, nicht auf der Grundlage der Stärke Ihrer Marke.
Ganz gleich, ob Sie ein Startup oder eine große globale Marke sind, wenn Ihre E-Mails als Spam eingestuft werden, wird Ihre Zustellbarkeit darunter leiden.
ISPs legen großen Wert auf die Benutzerfreundlichkeit, daher ist die Einhaltung guter E-Mail-Marketingpraktiken entscheidend für den Erhalt des Zugangs zum Posteingang Ihrer Zielgruppe.
7. Je größer meine Kontaktliste ist, desto mehr Verkäufe werde ich erzielen.
Beim E-Mail-Marketing gilt: Mehr ist nicht immer besser. Wenn ein großer Teil Ihrer Kontaktliste inaktiv, uninteressiert oder veraltet ist, kann Ihre Zustellbarkeit leiden.
Daten zeigen, dass sehr gezielte und engagierte Listen bis zu viermal höhere Öffnungsraten und zweimal höhere Klickraten erzielen.
Wenn Sie sich auf eine saubere und engagierte Liste konzentrieren, anstatt auf das Volumen, schützen Sie Ihren Ruf und erhöhen Ihre Chancen auf Konversion.
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