5 bewährte Strategien für eine gute E-Mail-Listenhygiene

Unter E-Mail-Hygiene versteht man den Prozess der Pflege einer E-Mail-Datenbank, bei dem alte oder falsche E-Mail-Adressen entfernt und durch verifizierte, akzeptierte und zugängliche E-Mail-Adressen ersetzt werden. 
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Unter E-Mail-Hygiene versteht man den Prozess der Pflege einer E-Mail-Datenbank, bei dem alte oder falsche E-Mail-Adressen entfernt und durch verifizierte, akzeptierte und zugängliche E-Mail-Adressen ersetzt werden.

Das ist wichtig, denn es wirkt sich direkt auf die Leistung Ihres E-Mail-Marketings aus. Eine saubere Mailingliste verbessert den Ruf Ihrer Marke als Absender, die Zustellbarkeit und das E-Mail-Engagement. Umgekehrt schadet eine vernachlässigte Mailingliste all diesen Aspekten.

Aber wie erkennt man schlechte E-Mail-Hygiene? Und was können Sie tun, um sicherzustellen, dass Ihre Mailing-Datenbank makellos ist?

Anzeichen für schlechte E-Mail-Hygiene

Der Zustand Ihrer E-Mail-Datenbank kann leiden, wenn Sie die folgenden Probleme haben:

  • Hohe Absprungraten
  • Geringeres E-Mail-Engagement
  • Anstieg der Zahl der Todesopfer
  • Anstieg der Zahl der Spam-Beschwerden

Die Folgen einer mangelhaften E-Mail-Listen-Hygiene sind schwerwiegend und umfassen die Schädigung des Rufs Ihrer Marke, die Aufnahme in eine schwarze Liste und/oder die Nichteinhaltung von staatlichen Datenvorschriften wie GDPR und CCPA.

Die Folgen können hohe Geldstrafen und ein harter Kampf sein, um das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen. Zum Glück lassen sich diese Rückschläge mit ein paar einfachen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der E-Mail-Hygiene leicht vermeiden.

5 Tipps zur E-Mail-Hygiene

1. in E-Mailing investieren

Eine gute E-Mail-Hygiene hängt von der Qualität der Nachrichten in Ihrer Datenbank ab. Das Anhängen von E-Mails hilft Ihnen, die Qualität Ihrer E-Mail-Datenbank zu bewerten und fehlende E-Mails hinzuzufügen oder schlechte E-Mails durch gute E-Mails in Ihrem CRM zu ersetzen.

Ein E-Mail-Anhang kann Ihnen auch dabei helfen, andere fehlende Informationen über Ihre aktuellen und potenziellen Kunden zu ergänzen, z. B. demografische Daten, was eine stärkere Personalisierung Ihrer Kommunikation ermöglicht.

2. Vorrangige Personalisierung von E-Mails 

Wussten Sie, dass personalisiertes E-Mail-Marketing einen durchschnittlichen ROI von 122% erzielt? Es ist wahrscheinlicher, dass Verbraucher weiterhin mit Ihren E-Mails in Kontakt bleiben, wenn diese mit ihrem Namen personalisiert sind und Nachrichten enthalten, die relevant und spezifisch für ihr Interesse an den Angeboten Ihrer Marke sind.

Durch die Personalisierung verbessert sich die Leistung Ihrer E-Mails, was die Qualität Ihrer Liste steigert. Die Personalisierung wird durch die Segmentierung Ihrer Mailings erreicht, die wir weiter unten erläutern werden.

3. Inaktive Abonnenten entfernen

Inaktive Abonnenten können Ihrer Datenbank eine Menge Ballast hinzufügen, was wiederum die Leistung Ihres E-Mail-Marketings beeinträchtigt. Ein inaktiver Abonnent ist ein Nutzer, der seit einer bestimmten Zeit nicht mehr mit Ihren Mailings interagiert hat, je nachdem, wie oft Sie E-Mail-Kampagnen versenden, zwischen einigen Wochen und einigen Monaten.

Es ist wichtig zu wissen, dass einige inaktive Abonnenten immer noch einen Wert haben und sich in Zukunft wieder für Ihre Mitteilungen interessieren könnten.

Um festzustellen, welche inaktiven Abonnenten Sie behalten wollen, empfiehlt es sich, eine Reaktivierungskampagne zu starten, mit der Sie einige derjenigen zurückgewinnen, die Ihre Nachrichten in letzter Zeit nicht geöffnet haben.

4. Verhindern Sie, dass Ihre Mailings im Spam-Ordner landen.

Wussten Sie, dass E-Mail-Spam Unternehmen jedes Jahr 20,5 Milliarden Dollar kostet? Die schlimmste Befürchtung eines jeden E-Mail-Vermarkters ist daher, im Spam-Ordner zu landen.

Auch den besten Vermarktern kann dies von Zeit zu Zeit passieren. Um dies zu vermeiden, ist es sinnvoll, dafür zu sorgen, dass Ihre Datenbank mit aktiven Abonnenten auf dem neuesten Stand ist.

Die regelmäßige Bereinigung Ihrer E-Mail-Liste von unzustellbaren oder blockierten Adressen hält sie gesund und stellt sicher, dass keine Zustellbarkeitsprobleme Ihre Marketingleistung beeinträchtigen.

5. Unterdrückungslisten erstellen

Sie möchten E-Mails versenden, die bei Ihren Abonnenten Anklang finden. Wenn Abonnenten also nicht mehr von Ihnen hören wollen, sollten Ihre E-Mail-Marketingmaßnahmen diese Entscheidung unterstützen.

Eine Unterdrückungsliste enthält E-Mail-Adressen, die sich abgemeldet oder Ihre E-Mails als Spam markiert haben. Eine gute Unterdrückungsliste sollte auch gebouncte E-Mail-Adressen enthalten.

Ein hoher Prozentsatz an unzustellbaren Nachrichten ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die E-Mail-Hygiene verbessert werden muss. Häufige Bounces können auch dazu führen, dass Ihr Absender auf der Spam-Liste landet. Durch die Erstellung einer Unterdrückungsliste bewahren Sie den guten Ruf Ihrer Domäne und IP, vermeiden CAN-SPAM-Strafen und bleiben dem Spam-Ordner fern.

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