Investition in eine eigene Datenstrategie, um Ergebnisse zu erzielen und den Datenschutz zu gewährleisten

Viele Unternehmen glauben, dass sie ihre Marketingdaten verbessern müssen, aber es fehlt ihnen an einer strategischen Investitionsbegründung, an Messkriterien oder an einem Ausführungsplan.

Das Datenmanagement konzentriert sich in der Regel auf sporadische Initiativen zur Verbesserung der Datenqualität, wobei dem geschäftlichen Kontext für das Datenmanagement und der Notwendigkeit, alle Mitarbeiter für eine effektive Nutzung der Daten zu schulen, nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Damit Daten als grundlegende Kraft innerhalb des Umsatzmotors fungieren können, muss die Marketingabteilung die gesamte Bandbreite der damit verbundenen Verantwortlichkeiten akzeptieren, einen Managementplan für heute und eine Roadmap für die Zukunft erstellen.

In diesem Artikel möchten wir darlegen, wie B2B-Unternehmen eine umfassende Strategie für ihre First Party Data entwickeln sollten, d. h. für die Daten, die dem Unternehmen gehören und in seinen Systemen gespeichert sind.

Eine Datenstrategie ist von grundlegender Bedeutung, weil sie geschäftliche Vorteile mit sich bringt und weil sie eine Antwort auf die wachsenden Anforderungen an den Schutz der Privatsphäre des Einzelnen ist.

Erstellen Sie eine sofortige und nützliche eigene Datenstrategie

Die Investition in eine eigene Datenstrategie führt zu beeindruckenden Ergebnissen. In diesem Zusammenhang ist die Definition von Qualitätsmetriken für Kunden- und Kontaktdaten sowie von Opportunity-Objektattributen für Vertrieb und Marketing eine gute Praxis.

Diese Metriken und Attribute sollten zur Bewertung und kontinuierlichen Verbesserung der Datenerhebungs-, Verwaltungs- und Entsorgungsprozesse verwendet werden, da sie von zentraler Bedeutung sind.

Auf diese Weise können Verkaufschancen genau definiert und gemessen werden.

Die Vereinheitlichung und Anreicherung von Daten aus verschiedenen Quellen (Verhaltens-, Sozial-, Transaktions-, Firmen- und Einstellungsdaten sowie Daten von Dritten) sollte in Unternehmen gängige Praxis sein.

Der Datenmanager für den Marketingbereich muss die Vorteile solider Datenpraktiken für das gesamte Unternehmen sowie die negativen Folgen schlechter Datenpraktiken deutlich machen.

Aus externer Sicht sollte der Verwalter die Kräfte beschreiben, die sich auf die Einhaltung von Daten und die Bereitstellung von Informationen auswirken, z. B. Datenschutzbestimmungen, die eventuelle Abschaffung von Cookies von Dritten als Methode zur Verfolgung des Webverhaltens.

Aus interner Sicht sollte der Manager die Investition damit begründen, wie sich schlechte Daten auf die Bemühungen zur Umsatzsteigerung auswirken.

Datenschutzgesetze: der Anreiz zur Verbesserung der Datenpraxis.

Strenge Datenschutzgesetze auf der ganzen Welt haben weiterhin Auswirkungen auf das B2B-Datenmanagement. Werden die Kontaktmanagement-Prozesse nicht überprüft, verringert sich die Verfügbarkeit von marktfähigen Kontakten.

Für viele B2B-Organisationen war die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) im Mai 2018 ein Katalysator, um in ihre eigenen Daten zu investieren und sie genau zu verwalten.

Die Androhung hoher Bußgelder zwang die Unternehmen, ein hohes Maß an Datentransparenz zu schaffen und die Prozesse für die Verwaltung von Konten und Kontaktdaten besser aufeinander abzustimmen.

Eine solide Datenpraxis in diesem Bereich kann zu einem geringeren Umfang der Kontaktregistrierung führen, aber auch das Verständnis der aktiven Datenbank verbessern.

Dies wiederum kann die Genauigkeit von Vorhersagemodellen und Prognosen verbessern. Außerdem werden die Kosten für die Datenhaltung gesenkt und das Marketing auf konforme Datensätze konzentriert, ohne die Lead-Generierung zu beeinträchtigen.

Was Sie tun müssen, um Ihre eigene Datenstrategie zu verbessern 

Bei der Entwicklung einer eigenen Datenstrategie sollten die Verantwortlichen die folgenden bewährten Verfahren anwenden:

  1. Förderung oder Teilnahme an einem formalisierten Data Governance Council. Es muss entschieden werden, wie und von wem die Daten verwaltet werden sollen. Dieser kritische Schritt überträgt die Verantwortung für die Datenverwaltungsprozesse und gibt die Befugnis, politische Entscheidungen zu treffen.
  1. Einigung auf detaillierte Datenanforderungen der Stakeholder. Es sollte ermittelt werden, welche wichtigen, besonders datenintensiven Aktivitäten zur Erzielung von Einnahmen beitragen. Datenmanager und Betriebsleiter können davon ausgehen, dass sie die Bedürfnisse der Menschen kennen, die die Daten nutzen, aber der beste Weg, ihre Bedürfnisse zu kennen, ist, sie zu fragen.
  1. Informieren Sie sich über den aktuellen Stand der aktuellen Konto- und Kontaktdatenbank. Bestimmen Sie den aktuellen Stand, indem Sie eine Prüfung der Stellen durchführen, an denen Daten in das Ökosystem der Organisation gelangen, um die Datenquellen und -mengen zu ermitteln. Die Qualität der Daten sollte anhand einer vereinbarten Reihe von Kriterien gemessen werden.
  1. Einführung formeller Routinen für die Erfassung, Konsolidierung und Löschung von Daten. Die Datenerfassung sollte anhand sinnvoller Geschäftsziele geplant werden. Aggregieren Sie Daten, wo es Lücken gibt, und vereinheitlichen Sie Daten entsprechend den CTQ-Anforderungen der Datenkonsumenten. Beurteilen Sie den Bedarf an technischer Kompetenz, um umfangreiche Datensätze auf verschiedenen Ebenen der Datenvereinheitlichung zu erreichen. In diesem Zusammenhang muss sichergestellt werden, dass Richtlinien zur Datenaufbewahrung und -entsorgung definiert und umgesetzt werden.
  2. Investitionen in fortlaufende Programme zur Vermittlung von Datenkenntnissen für die Ausrüstung. Um eine weit verbreitete Kultur der Nutzung von Daten für fundierte Entscheidungen zu etablieren, sollten formale Schulungsprogramme entwickelt und sichergestellt werden, dass Kurse zur Datenkompetenz Teil aller Einführungsprogramme sind.

 

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